Hundefutter selber machen

Für manche mag es etwas dekadent anmuten, für den eigenen Hund zu kochen. Aber mal ehrlich: hat ihr bester Freund nicht hin und wieder auch mal eine Belohnung für seine Treue verdient? Zumindest zum Geburtstag wäre doch ein selbst kreiertes Hunde Menü eine liebevolle und wertschätzende Maßnahme.

Hundefutter selber machen – Anregungen zum kreativen Kochen

Ein unschätzbarer Vorteil beim Hundefutter selber machen: Man weiß genau, welche Inhaltsstoffe sich im Futter befinden, im Gegensatz zum Fertigfutter, wo einem beim Lesen der Ingredienzien mitunter schon mal schwarz vor Augen werden kann. Schädliche Farb- und Lockstoffe sowie Konservierungsstoffe finden einfach keinen Eingang ins selbst gezauberte Hundefutter. So wird unter anderem möglichen Allergien oder Unverträglichkeiten vorgebeugt. Dass es gar nicht so schwer ist, für den Hund eine tolle Mahlzeit zu zaubern, beweisen die im Folgenden skizzierten grundsätzlichen Hinweise zum Thema Hundefutter selber machen.

Faustregel Nr. 1: Hundefutter machen – so nah an der Natur bleiben, wie nur möglich.

Das selber gemachte Hundefutter sollte einem potentiellen Beutetier so ähnlich wie möglich sein. Erinnern wir uns: Hunde stammen vom Wolf bzw. Fuchs ab. Beide berühmte Fleischfresser. Nährstoffe, die in der Beute dieser Tiere vorhanden sind, sollten also auch im selber gemachten Hundefutter nicht fehlen. Die freie Natur hat es nämlich durchaus in sich, hält sie doch Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente bereit.

Faustregel Nr. 2:  Hundefutter selber machen – Getreide zählt nicht zu den natürlich Nahrungsmitteln eines Hundes.

… oder haben sie schon mal einen Fuchs oder Wolf bei der Ernte beobachtet? Spaß bei Seite, möchten sie Hundefutter selber machen, dass Getreide beinhalten soll, beachten sie bitte, dass dieses vorher gekocht werden muss! Warum? Hunde können die nicht aufgeschlossenen Kohlenhydrate im Rohzustand nicht verdauen.

Mit diesen Tipps und einem schmackhaften Rezept, das in erster Linie viel Fleisch, Reis, aber auch Gemüse enthalten kann, sind Sie auf der sicheren Seite. Ihr Hund wird Ihnen diese Abwechslung danken!



7 Kommentare zu "Hundefutter selber machen"

Eggen Annegret sagt:

Mein Hund hat eine Eiweissallergie(Briard). Er riecht nicht angenehm. Habe schon mehrer vom Arzt empfohlene Futtersorten auspropiert, ohne Erfolg. Dehalb möchte ich selber kochen, habe aber einige Bedenken wegen meiner Zuverlässigkeit.
Ich erfuhr in der Tierklinik, daß heutzutage jeder 4. Hund solch eine Allergie hat. Da fragt man sich, was ist mit dem Hundefutter los.
Im Moment bekommt er von Vet Concept “Lachs mit Kartoffel”.
Wie soll ich mich entscheiden?
Übrigens rohes Hun mit den Knochen verträgt der Hund sehr gut. Ich habe mit verschiedenen Züchtern gsprochen und auch selber auspropiert.
Es tut mir leid, dass mein Anliegen so lang geworden ist.
MfG Annegret Eggen

Hallo Eggen Annegret, guter Rat von mir – spreche aus Erfahrung – lass den ganzen Fertigfutterkram auch vom Arzt weg und gebe deinen Hund Rohfutter und zwar vorerst nur Blättermagen und Pansen grün. Nichts anderes zwischendurch, weil sonst das Verhältnis nicht stimmt und er Blähungen bekommt. Nebenher kannst du einen Termin beim Tierarzt machen und eine Bauchspeichelfunktionstest machen lassen. Ein Hund stammt vom Wolf ab und frisst zu 70 % Fleisch, der Rest ist vorverdautes Gemüse. Bitte kein Reis, Kartoffel, keine Zwiebelgewächse und Nachtschattengewächse. Zwischendurch darf er mal ein kleinen Löffel von deinen puren Quark naschen. Wenn Oel, dann nur 1x die Woche 1 Tl. Lachsoel, keine anderen Oele. Du wirst sehen, das Fell glänzt, er hört auf zu kratzen und ist nicht mehr allergisch. Ruf mich an, wenn du Erfolg hattest. Viel Glück für euch beide. Gruß Hundecoach Petra Haberland

Hallo Eggen Annegret, guter Rat von mir – spreche aus Erfahrung – lass den ganzen Fertigfutterkram auch vom Arzt weg und gebe deinen Hund Rohfutter und zwar vorerst nur Blättermagen und Pansen grün. Nichts anderes zwischendurch, weil sonst das Verhältnis nicht stimmt und er Blähungen bekommt. Nebenher kannst du einen Termin beim Tierarzt machen und eine Bauchspeichelfunktionstest machen lassen. Ein Hund stammt vom Wolf ab und frisst zu 70 % Fleisch, der Rest ist vorverdautes Gemüse. Bitte kein Reis, Kartoffel, keine Zwiebelgewächse und Nachtschattengewächse. Zwischendurch darf er mal ein kleinen Löffel von deinen puren Quark naschen. Wenn Oel, dann nur 1x die Woche 1 Tl. Lachsoel, keine anderen Oele. Du wirst sehen, das Fell glänzt, er hört auf zu kratzen und ist nicht mehr allergisch. Ruf mich an, wenn du Erfolg hattest. 0178-6807395 Viel Glück für euch beide. Gruß Hundecoach Petra Haberland

Monika Keim sagt:

Unser Hund hatte eine Futter- und Hausstaubmilbenallergie.
Trotz mehreren Arztbesuchen wurde das Problem nicht gelöst.
Seit gut einem Jahr koche ich für den Hund jetzt selbst, Rinderhack, Gemüse und Reis etwas Olivenöl und seit dem juckt es ihn nicht mehr, es geht unserem Hund sehr gut.
Zu Dosenfutter habe ich kein Vertrauen mehr.
Gruß Monika

Vivien Salugga sagt:

Hallo Petra Haberland, warum dürfen den Hunde kein Reis und Kartoffeln essen????? Gemischt mit frischem Fleisch liebt mein Hund das!!! Oder ist der Tipp nur für den “Allergie-Hund”, wegen den Kohlehydraten? Hätte noch eine bitte an Dich, darf ich Dich zum Thema Hundefutter kochen anrufen? Deine Mobilnummer steht ja oben im Text. Das wär ganz toll!!!!
Grüsse Vivien Salugga

Philipp sagt:

Hallo zusammen,
warum lasst ihr nicht euer Futter direkt von einem Futtermittelhersteller herstellen lassen und in Dosen verpacken. Somit könnt ihr ganz genau bestimmen was rein soll und in welcher Zusammensetzung. Welches Fleisch, Gemüse, evtl Öle,evtl Getreide und vor allem auch “gute Nahrungsstoffe” und keine Zusätze.

Ich mache das schon seit einiger Zeit und bin sehr zufrieden….
Viele Grüße
Philipp

Patricia sagt:

Hallo,

@Philipp: Wo gibt’s denn sowas ?

Viele Grüße
Patricia

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